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transform!at verein zur förderung linker diskurse und politik
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Eine Unterschriftenaktion

gegen das Krankschrumpfen der ausseruniversitärenForschung findet sich hier. Nun sind auch ungarische KollegInnen betroffen. Bitte machen Sie mit!
Ausserdem dazu Klaus Taschwer und Peter Bruck im Standard. Hintergründe, warum Grundlagenforschung als unwichtig betrachtet wird.
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Thesen zur Universitätspolitik

transform!at, ein Verein zur Förderung linker Diskurse und Politik, erklärt sich mit den Zielen des Protesttages der Studierenden und HochschulleherInnen solidarisch und ermutigt die Studierenden in der Europäischen Union, ihren Protest gegen die neoliberale Umgestaltung der Lehranstalten für Höhere Bildung fortzusetzen.

Im Rahmen unseres Vereins diskutierten wir Verbesserungsmöglichkeiten und Alternativen zur gegenwärtigen Situation. Die ersten Resultate dieser Diskussion wollen wir hier zur Kenntnis bringen. Mittlerweile hat sich em. Univ.-Prof. Reinhard Mocek aus Halle mit einem kritischen Beitrag in die Diskussion eingeschaltet, der in den Rohrbacher Manuskripten, Heft 16, Leipzig 2010 gemeinsam mit einer erweiterten Fassung der nachstehenden Thesen und mit einem Beitrag von Univ.-Prof. Dr. Gert Graebe aus Leipzig abgedruckt ist.

Thesen zur Universitätspolitik

„Ich halte dafür, dass das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeit der menschlichen Existenz zu erleichtern.“ Bertolt Brecht, Leben des Galilei

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29. September 2010: Internationaler Aktionstag gegen die kapitalistischen Krisen

BELASTUNGS-PAKETE STOPPEN!

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) hat für 29.September zu einem internationalen Aktionstag gegen die kapitalistischen Krisen aufgerufen. Auch das Europäische Sozialforum, welches vom 1.-4.Juli in Istanbul stattfand, rief zu gemeinsamen Aktionen mit den Gewerkschaften auf und mobilisiert von Spanien bis Russland und der Ukraine. In Spanien und Griechenland sind Generalstreiks angesetzt, ev. kommt es zu einem Generalstreik in Frankreich. In Großbritannien gibt es breit angelegte Aktionen gegen die "Sparpolitik" der konservativen Regierung. In Brüssel wird es eine Massendemonstration geben, an der rund 100 000 TeilnehmerInnen erwartet werden. In allen europäischen Ländern kommt es zu Mobilisierungen. Die Perspektive eines gesamteuropäischen Generalstreiks wird so immer konkreter.
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Endet die religiöse Toleranz beim Minarett?

Die jetzige Auseinandersetzung um Moscheen und Minarette steht stellvertretend für fundamentale Fragen 
des Selbstverständnissesdes multinationalen und multireligiösen Raumes Europa.  
Bislang galt als unbestritten, dass freie Religionsausübung ein Grundrecht in der Demokratie darstellt. 
Fest steht auch, dass sich die sozialen und politischen Probleme, vor denen die Welt und Europa stehen, 
ohne Toleranz und Empathie nicht bewältigen lassen. Dafür möchten wir durch eine sachliche und 
freundliche Debatte ein Zeichen für setzen.

Podiumsdiskussion am Freitag, den 10.September 2010 um19 Uhr
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Beschlussprotokoll der ASF-Vorbereitungssitzung


20 TeilnehmerInnen aus mehreren Bundesländern.

1 . Bilanz des 5.ASF in Leoben: inhatlich und organisatorisch sehr gut, aber nur 300 TeilnehmerInnen.
Finanzen ausgeglichen. Für die Zukunft: Veranstaltungen noch mehr zusammenlegen; eine Rhetorik ( v.a. der Vortragenden), die alle verstehen ; besonders auf Jugendliche achten!; Basis verbreitern - dazu Diskussionsbeiträge für strukturelle Bedingungen auf die Homepage stellen: Eva wird etwas schreiben.
Es gibt eine SEHR SCHÖNE Bröschüre über das ASF- zu beziehen über Heribert und Helmut.

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Zwei Veranstaltungen am Volksstimme-Fest

Transform!at lädt Sie/Dich für Samstag, den 4. September, von 14:30 bis 16:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch zu den „Möglichkeiten einer politischen Linken in Österreich“ am Volksstimmefest. Ort: Diskussionszelt Transform!at möchte mit diesem Podiumsgespräch einen Beitrag zur Herausbildung einer politischen Linken in Österreich und zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den linken Gruppen in Österreich leisten. Folgende Personen werden voraussichtlich teilnehmen: Walter Baier (transform!europe), Fritz Schiller (AUGE), Gernot Trausmut (Linke SPÖ), Franz Schandl („Superlinke“), Mirko Messner (KPÖ), Birge Krondorfer (elfema - Österreichische Mitglieder der EL-Fem-inistinnen), Karl Kaider (angefragt, Soziales Österreich) und andere. Trautl Brandstaller wird die Moderation machen.
Als Einstieg in das Gespräch werden die TeilnehmerInnen gebeten, zu den folgenden Fragen in 5-7 Minuten Thesen zu präsentieren. Anschließend Podiumsdiskussion, zu der das Publikum einbezogen wird.
In welchem Bezug stehen aktuelle Versuche, eine politische Linke zu schaffen, zu den bestehenden zivilgesellschaftlichen Initiativen (Bewegungen, NGOen etc.)? Warum eigentlich eine „politische Linke“ und warum gerade jetzt? Wie stellt man sich eine politische Linke in einem europäischen bzw. übernationalen Zusammenhang vor? Wie kann sie einen lokalen Rahmen überschreiten? Allianzfähigkeit – Mit wem? Auf welchen Grundlagen? Welchen Stellenwert hat Allianzfähigkeit für ein linkes Projekt? Was sind die ins Auge gefassten nächsten 2,3 oder 4 politischen Schritte?

Am Sonntag, den 5. September, findet von 13:30 bis 15:30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nach der Krise -- vor der Krise“ Europa vor der größten Sozialabbauwelle seiner Geschichte statt. Ort: Diskussionzelt.
Voraussichtliche TeilnehmerInnen: Giorgos Karatsouibanis (Synaspismos und EL) Leo Mayer (Stellvertretender DKP-Vorsitzender) Peter Fleissner (transform!at) Waltraud Fritz-Klackl (KPÖ, EL) Moderation: Walter Baier (transform! europe)
Ich freue mich, Dich/Sie dort zu treffen.
Beste Grüße
Peter Fleissner Für den Vorstand von transform!at
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Zur Vorbereitung des Weltsozialforums in Dakar im Februar 2011

Siehe http://www.weltsozialforum.org/2011/index.html und den Brief von 75 TeilnehmerInnen eines Vorbereitungsseminars:

Dear friends,

We were 75 participants at the Preparatory Seminar for the next World Social
Forum edition, to be held in Dakar, Senegal, coming from 19 African
countries and 7 countries in other continents, including 13 members of the
International Council.

The Seminar, which took place on June 27-29 2010 was just finished.

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Europäische Sozialforum (ESF) in Istanbul

Eine Bilanz des ESF von Ulrich Brand findet sich hier

Eine Bilanz des ESF von Hermann Dworczak

Die Bilanz des ESF in Istanbul vom 1.-4-Juli ist mehr als widersprüchlich. Letzendlich gelang es doch wichtige Debatten durchzuführen und zentrale Beschüsse zu fassen: insbesonders den, am 29. September EUROPAWEIT gegen die kapitalistischen Krisen zu mobilisieren.
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Austrian Social Forum in Leoben

Das 5. Österreichichische Sozialforum ( ASF ) in Leoben, das am Donnerstag den 13. Mai begann, ist zu Ende. Das 5. ASF hat folgende Erklärung verabrschiedet:

SYSTEMWANDEL STATT KRISEN !


Hunderte TeilnehmerInnen von sozial und ökologisch organisierten Netzwerken, Organisationen und Einzelpersonen haben sich vom 13. bis 16. Mai 2010 in den Räumlichkeiten der Montanuniversität und der Arbeiterkammer von Leoben im Rahmen des V. Österreichischen Sozialforums getroffen, um die Wurzeln und Auswirkungen der Europa- und weltweiten Krisen des herrschenden kapitalistischen Wirtschaftssystems in seiner neoliberalen Form zu analysieren und mögliche Alternativen aufzuzeigen.

Es wurde festgehalten, dass die Finanz- und Bankenkrise bereits auf ganze Staaten wie Island, Ungarn, Litauen und jetzt vor allem auf Griechenland übergegriffen hat. In einem Anflug von diktatorialer Hybris hat die Europäische Union europaweit Maßnahmen ergriffen, welche die Opfer der Krise an den Rand des existenziellen Abgrunds treiben: anstelle die Banken unter eine öffentliche Kontrolle zu setzen wie es das Sozialforum seit vielen Jahren gefordert hatte, soll nun der gesamte Staatshaushalt Griechenlands und anderer gefährdeter EU-Staaten unter die Kuratel der EU-Kommission und des Internationalen Währungsfonds gestellt werden, wobei Deutschland und Frankreich Griechenland im Gegenzug noch dazu zwingen, etwa die Hälfte des einzusparenden Betrags wieder für bilaterale Rüstungsgeschäfte auszugeben.

Das österreichische Sozialforum verurteilt diese Maßnahmen auf das schärfste und fordert stattdessen eine radikale Umverteilung von oben nach unten durch eine generelle Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich, eine Neudefinition und geschlechtergerechte Aufteilung der Arbeit sowie die sofortige Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Bei aller Vielfalt der Positionen bestand der einhellige Konsens, dass angesichts der zahlreichen Krisen eine Fortsetzung der gegenwärtigen Politik unverantwortlich ist und Lösungen nur gemeinsam und gesamtheitlich gefunden werden können. Der allgemeinen Ratlosigkeit der Politik muss ein „Optimismus der Taten“ entgegengesetzt werden, und zwar regional, europäisch und global!

Deshalb wurde am österreichischen Sozialforum etwa die sofortige Einleitung eines Moratoriums zum Abbau der zu Unrecht bestehenden Staatsschulden sowie die sofortige Sistierung der Aufnahme neuer Staatsanleihen gefordert. Ein weiterer Angelpunkt für die gesellschaftliche Umgestaltung wurde in der weltweiten Klimakrise geortet, die den Ausbruch von immer häufigeren Naturkatastrophen zur Folge hat. Die TeilnehmerInnen fordern die internationale Staatengemeinschaft im Anschluss an den gescheiterten Klimagipfel von Kopenhagen auf, sich dem Appell von Cochabamba, Bolivien, anzuschließen, der den „Rechten der Mutter Erde“ eine absolute Priorität einräumt und die lebensnotwendigen Ressourcen von jeglicher kapitalistischen Transaktion ausschließt.

Einen Höhepunkt erreichten die Diskussionen am österreichischen Sozialforum in Leoben auch in Bezug auf die innenpolitische Situation in Österreich, als Möglichkeiten in Erwägung gezogen wurden, eine eigenständige politische Kraft außerhalb der bestehenden Parteienlandschaft auf der Grundlage einer partizipativ-demokratischen Willensbildung aufzubauen, um dem insbesondere in Mittel- und Osteuropa stark anwachsenden rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Tendenzen entgegenzuwirken.

Last, but not least bildete die Friedenspolitik einen Schwerpunkt der Diskussionen, in denen sich die TeilnehmerInnen zu einer aktiven Solidarität mit den unterdrückten und Not leidenden Völkern bekannten – insbesondere mit den KurdInnen und PalästinenserInnen, die am österreichischen Sozialforum vertreten waren. Auch hier wurde die Notwendigkeit erkannt, den hegemonialen Ansprüchen der Europäischen Union, die sich zusehends auch in eine Union von Militär- und Polizeiapparaten verwandelt, durch eine aktive Friedenspolitik von zivilgesellschaftlichen Organisationen in allen Erdteilen entgegenzutreten.

Aus all diesen Gründen rufen die am österreichischen Sozialforum beteiligten Netzwerke, Organisationen und Einzelpersonen die in Österreich lebenden Menschen auf, sich in den nächsten Monaten an folgenden Mobilisierungen beteiligen:

• vom 1. bis 4. Juli 2010 zum Europäischen Sozialforum in Istanbul, dem ein internationaler Frauenmarsch von Skopje nach Istanbul vorausgehen wird;

• zeitgleich soll in Österreich gegen das geplante „Terrorismuspräventionsgesetz“ mobilisiert werden, das ein weiteres Missbrauchpotential gegen alle jene in sich birgt, die sich für Umwelt, Frieden und soziale Gerechtigkeit engagieren.

• vom 10. bis 17. Oktober 2010 am „Marsch gegen die Armut“ nach Brüssel, zu dem Arbeitslosenorganisationen und Gewerkschaften aus ganz Europa aufgerufen haben; gleichzeitig wird in Österreich unter der Devise „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ gegen die Sparpläne der Bundesregierung mobilisiert werden.

• im Oktober/November 2010 an der „GLOBAL WAVE FOR EDUCATION“ gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung der öffentlichen Bildung.

• Ende November 2010 zum Alternativen Klimagipfel in Cancún, Mexiko, zu dem u.a. die weltweit größte soziale Bewegung, Via Campesina, sowie die Regierungen von Bolivien und Venezuela aufgerufen haben;

• vom 6. bis 11. Februar 2011 zum Weltsozialforum in Dakar, Senegal, das diesmal unter dem Vorzeichen einer weltweiten Armutsbekämpfung stehen wird.



Leoben, am 16. Mai 2010


DAS VERNETZUNGSPLENUM DES ÖSTERREICHISCHEN SOZIALFORUMS
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Klimakonferenz in Cochabamba

Die Klimakonferenz in Cochabamba, die nach dem Scheitern des offiziellen Gipfels in Kopenhagen ( COP 15 ) im Dezember des Vorjahrs vom- indigenen-Praesidenten Boliviens Evo Morales initiiert wurde, beginnt morgen mit ihrer Taetigkeit. Gearbeitet wird in 17 Themenbereichen, die das gesamte Spektrum oekologischer und sozialer Fragen abdecken. Bereits jetzt haben sich ueber 15 000 TeilnehmerInnen aus allen fuenf Kontinenten angemeldet.
Eine stattliche Anzahl prominenter Intellektueller nimmmt an der Konferenz teil- u. a. Edgardo Galeano, der Autor des Klassikers " Die offenen Adern Lateinamerikas ". Einige Praesidenten Lateinamerikas werden erwartet.
Die Stadt Cochabamba, die auf einen erfogreichen Kampf gegen die Privatisierung des Wassers zurueckblicken kann, ist bereits stark durch den " cumbre" (Gipfel) gepraegt: Plakate, Transparente und Fahnen allenorts. Die Zeitungen titeln mit: " Die Welt blickt auf Cochabamba".
Das Programm fuer die Mega-Konferenz ist unter http://www.cmpcc.org zu finden.
Fuer die sozialen Bewegungen bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, sich global zu vernetzen, oekologische und soziale Themen zu verschraenken und das Leitmotiv des Alternativgipfels von Kopenhagen " Change the system - Not the climate " der Realisierung einen Schritt naeher zu bringen.

Bericht vom 20.4.2010:
Die Klimakonferenz in Cochabamba nahm gestern ihre Taetigkeit auf. 17 thematische Arbeitsbereiche , die das gesamte Spektrum oekologischer und sozialer Fragen umfassen, konstituierten sich. In der gut besuchten " Versammlung der sozialen Bwewegungen " ( rund 400-500 TeilnehmerInnen) wurde betont, dass es einer gemeinsamen Erklaerung bedarf , mit der die Mobilisierungen in den naechsten Monaten und fuer den UNO-Klimagipfel Ende des Jahres in Cancun auf eine breite Basis gestellt werden koennen. Als Mitglied des gesamteuropaeischen Mobilisierungskomitees fuer das ESF in Istanbul (1.-4.Juli) informierte ich die Versammlung ueber die Aktivitaeten nach Copenhagen ( COP 15 ) and verwies darauf, dass " ein erfolgreiches ESF in Istanbul einen wichtigen Mobilisierungsschritt fuer Cancun darstellt". Heute um 8, 30 h ( Ortszeit ) wird die Konferenz offiziell im Stadion von Tiquipaya, einem suedlichen Stadtteil von Cochabamba, durch den Praesidenten Boliviens Evo Morales eroeffnet. Bekannte Repraesentanten der " Befreiungstheologie " , wie Frei Betto und Leonardo Boff, nehmen an der Konferenz teil. Vier Praesidenten aus Latinamerika kommen ebenso: Hugo Chavez ( Venezuela ), Rafael Correa ( Ecuador ), Daniel Ortega ( Nicaragua) and Fernando Lugo ( Paraguay ).
Die Medien erwarten 20 000 KonferenzteilnehmerInnen.

Bericht vom 21. 4. 2010
Heute Vormittag ( Ortszeit ) wurde die Klima-Konferenz offiziell im Stadion von Tiquipaya-suedlich von Cochabamba gelegen- durch den Praesidenten Boliviens Evo Morales eroeffnet.
Teil der Eroeffnung war eine indigene Zeremonie auf Aymara, in der " madre tierra" und " padre cosmos" gehuldigt wurde. Lateinamerikanische Rhythmen erklangen- mit dem Refrain: " Oye amigo- madre tierra esta en peligra" ( Hoehre Freund: Mutter Erde ist in Gefahr "), der von allen im Stadion mitgesungen wurde. Evo Morales geiselte das " globale kapiotalistische System", das fuer die Zerstoerungen der Natur und den Klimawandel die Verantwortung traegt. Er stellte in Abrede, dass der " Markt" die Probleme loesen koennte: " Es ist ja gerade der Markt und das rastlose Jagen nach Profit, das all die Uebel hervorgerufen hat ". Vertreter von sozialen Bewegungen Indiens, Afrikas und Brasilien ergriffen das Wort. Tosenden Applaus gab es fuer die Ausfuehrungen der Repraesentantin der indigenen Voelker Nordamerikas: " Der Imperilismus hat uns auszurotten versucht-aber wir sind noch immer hier!" Ausgepfiffen wurde hingegen die offzielle Vertreterin der UNO, die sich in seichten Gemeinplaetzen erging.
Die Konferenz dauert bis Donnerstag den 22.April und wird am Nachmittag mit einem grossen " acto cultural" im Stadion von Cochabamba beendet.

Bericht vom 22. 4. 2010
Die Klima-Konferenz in Cochabamba, die durch eine Initiative des - indigenen- Praesidenten Boliviens Evo Morales zustande kam, geht heute mit einem grossen "acto cultural" im Stadion von Cochabamba zu Ende. Mehrere lateinamerikanische Praesidetnten werden das Wort ergreifen - u.a. Hugo Chavez aus Venezuela.
Vertreter sozialer und oekologischer Bewegungen aus allen fuenf Kontinenten werden die Ergebnisse der 17 " mesas de trabo"-zusammengaefasst in einer gemeinsamen Erklaerung- praesentieren.
Die Konferenz war durch eine vehemente Kritik am " globalen kapitalistischen System" gepraegt, das fuer die Zerstoerung der Natur ( " madre tierra") und den Klimawandel die Verantwortung traegt. Als Alternative wurde ein " socialismo cummunitario "( Evo Morales ) formuliert, der sorgsam mit den natuerlichen Ressourcen umgeht und durch ein "partizipative Demokratie"- im Gegensatz zur bloss formalen buergerlichen Demokratie- gekennzeichnet ist.
22 000 TeilnehmerInnen aus 93 Laendern registrierten sich.
Die Konferenz kann als ein wichtiger Schritt vorwaerts nach dem Scheitern des offiziellen Klimagipfels in Kopenhagen ( COP 15) im Dezember des Vorjahrs eingestuft werden. Der allgemeine Tenor war, mit starker Stimme waehrend des naechsten UNO-Klimagipfels in Canucun Ende des Jahres praesent zu sein und dort fuer grundsaetzliche oekologische und gesellschaftliche Veraenderungen ( " Change the system- not the climate ") zu wirken.

Bericht vom 23. 4. 2010
Die Klima-Konferenz in Cochabamba, die durch eine Initiative des - indigenen- Praesidenten Boliviens Evo Morales zustande kam, ging vor wenigen Minuten mit einem grossen "acto cultural" im Stadion von Cochabamba zu Ende. Sprecher waren unter anderen der Praesident von Venezuela Hugo Chavez, der Vizepraesident Cubas Esteban Lazom und das Urgestein der sandinistischen Revolution Tomas Borge.
Rund 40 000 Personen- unter ihnen viele Indigene von mehreren Kontinenten- nahmen an der Abschlussveranstaltung teil.
Chavez spannte einen breiten Bogen von den Unabhaengigkeitskaempfen Lateinamerikas und seinen Inspiratoren ( Bolivar, Sucre, Marti, Mariategui) bis hin zu den aktuellen globalen Krisen . Rosa Luxemburg zitierend spitzte er die Alternative zu: " Sozialismus oder Barberei ".
Vertreter sozialer und oekologischer Bewegungen aus allen fuenf Kontinenten praesentiereten die Ergebnisse der 17 " mesas de trabo"- zusammengaefasst in einer gemeinsamen Erklaerung ( " acuerdo de los pueblos"- " Uebereinkunft der Voelker"). Das Dokument ist eine harsche Kritik am " patriarchalen, kapitalistischen Produktions- und Konsummodell" und optiert fuer eine sozial gerechte Gesellschaft. die in dauerhafter " Harmonie mit der Natur" lebt.
Schlussredner war Evo Morales, der die Voelker und sozialen und oekologischen Bewegungen aufrief, die " Ergebnisse von Cochabambe hinauszutragen " und " fuer ihre " Umsetzung zu kaempfen "
Die Konferenz in Cochabamba, die von 19. bis 22. April dauerte, kann als ein wichtiger Schritt vorwaerts nach dem Scheitern des offiziellen Klimagipfels in Kopenhagen ( COP 15) im Dezember des Vorjahrs eingestuft werden. Der allgemeine Tenor war, mit starker Stimme waehrend des naechsten UNO-Klimagipfels in Canucun Ende des Jahres praesent zu sein und dort fuer grundsaetzliche oekologische und gesellschaftliche Veraenderungen ( " Change the system- not the climate ") zu wirken.

Bericht vom 24. 4. 2010
Der Klimagipfel in Cochabamba zur Rettung der "madre tierra " brachte all das zur Sprache, was der offizielle Gipfel in Kopenhagen ( COP 15) unter den Teppich gekehrt hatte. Auch die Loesungsvorschlaege haben Hand und Fuss. Damit sie Realitaet werden, bedarf es allerdings noch vieler Kaempfe.

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Vier Tage wurde intensiv in 17 " mesas de trabajo " debattiert und die Ergebnisse in einer gemeinsamen Erklaerung ("acuerdo de los pueblos") zusammengefasst. Das Dokument ist eine harsche Kritik am " patriarchalen, kapitalistischen Produktions- und Konsummodell" und optiert fuer eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, die in dauerhafter " Harmonie mit der Natur" lebt.
Beeindruckend war die starke Praesenz, das gestiegene Selbstbewusstsein und die aktive Teilnahme von Indigenen aus allen Kontinenten. Als die Vertreterin der indigenen Voelker Nordamerikas auf der Eroeffnungsveranstaltung im Stadion von Tiquipaya ihre Rede mit den Worten schloss " Der Imperilialismus wollte uns ausrotten- aber wir sind noch immer hier! ", wollte der Beifall kein Ende nehmen.

" Socialismo communitario"
Evo Morales entwarf als Gegenmodell zum status quo einen " socialismo cummunitario" basierend auf "partizipativer" und nicht bloss formaler Demokratie. Er stellte in Abrede, dass der " Markt" die aktuellen Krisen loesen koenne. " Es ist ja gerade der Markt und das rastlose Jagen nach Profit, das fuer die Krisen die Verantwortung traegt". Hugo Chavez spitzte die Alternative -Rosa Luxemburg zitierend- zu: "Sozialismus oder Barbarei".
Auffallend war, dass das offizille Brasilien ( Lula, Rousseff,...) durch Abwesenheit glaenzte. Die Brachialpoltik Brasiliens in Umweltfragen ( z.b. Belo Monte ) liess es offenbar nicht ratsam erscheinen, nach Cochabamba zu kommen...
Ob es tatsaechlich zu den im Vorfeld der Gipfels anvisierten Umweltreferenden kommen wird oder bloss zu " consultas populares ", ist derzeit noch offen. Sicher hingegen ist, dass es im naechsten Jahr erneut einen " cumbre de los pueblos " geben wird (der Ort ist derzeit noch nicht bestimmt ).

Kritische Solidaritaet
Die Konferenz in Cochabamba kann als ein wichtiger Schritt vorwaerts nach dem Scheitern des offiziellen Klimagipfels in Kopenhagen ( COP 15) im Dezember des Vorjahrs eingestuft werden. Der allgemeine Tenor war, mit starker Stimme waehrend des naechsten UNO-Klimagipfels in Canucun Ende des Jahres praesent zu sein und dort fuer grundsaetzliche oekologische und gesellschaftliche Veraenderungen ( " Change the system- not the climate ") zu wirken.
Die positiven Resultate der Konferenz sollten jedoch nicht blind machen, fuer Grenzen , die sich zeigten. Eine Sache ist eine -radikale- Rhetorik, eine andere die harten Tatsachen der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Schon ein Spaziergang in Cochabamba, wo der MAS eine satte 62 Prozent- Mehrheit hat, zeigt, dass auf dem Umweltsektor noch eine weite Wegstrecke bevorsteht: durch die Altstadt geht der gesamte Individualverkehr, selbst der Hauptplatz mit seinem wunderschoenen Baumbestand und den historischen Bauten ist nicht davon ausgenommen. Der Rio Rocha , der durch die Stadt fliesst, ist eine Kloake.
Erst recht wird es in der " grossen Politik" haarig. Um an Devisen rannzukommen werden in Bolivien - wie in Venezuela und Ecuador- durchaus problematische industrielle und energitsche Investitionen getaetigt. Ausserhalb des cumbre bildete sich sogar eine 18. "mesa", die diese Fragen anschnitt.
An den sozialen Bewegungen liegt es , die Ergebnissse von Cochabamba in die " Welt hinauszutragen und fuer ihre Umsetzung zu kampfen " ( Evo Morales ) und dabei Widersprueche, Unzulaenglichkeiten nicht zu verschweigen. Solidaritaet, soll sie Bestand haben, kann immer nur eine kritische sein.

Mit solidarischen Gruessen
Herman Dworczak, Cochabamba ( Austrian Social Forum / ASF; 0043 / 676 / 972 31 10 )
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Buchpräsentation

        Präsentation der BruchStücke in der Hauptbücherei Wien am 11. Februar als Alternativveranstaltung zum Opernball
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Protest

Das Austrian Social Forum ( ASF ), das von Anfang an mit der Bewegung der StudentInnen solidarisch war, protestiert schärfstens gegen die Räümung des Audimax durch die Exekutive. Anstatt die Bildungsmisere zu beheben, rückt die Polizei aus. Ein bezeichnendes Beispiel - wie nicht nur in Österreich- "oben" Politik gemacht wird. Dem gilt es weiter "von unten " entgegenzuhalten - hier und international . Wir sind fest davon überzeugt, daß die Räümung eines Saales nicht das Ende der Bewegung ist! EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH ! Hermann Dworczak ( Austrian Social Forum / ASF ; 0676 / 972 31 10 )
Informationsquellen zum Studierendenprotest:
http://www.unsereuni.at
Stellungnahme von Hermann Dworczak
Am Sonntag, den 5. Dezember 09 wurde die KRITISCHE & SOLIDARISCHE UNIVERSITÄT eröffnet. Mehr unter dem blog.
http://twitter.com/unibrennt
http://freiebildung.at/wordpress/
http://unibrennt.at
http://www.facebook.com/unsereuni
Das Audimax im Burgtheater: http://derstandard.at/fs/1256744819073/Uni-Proteste-Tag-24-Protestaktion-im-Burgtheater
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Solidaritätsadresse von transform!at

Transform!at
Verein zur Förderung linker Diskurse und Politik
www.transform.or.at

Wien, 28.10. 2009

Liebe KollegInnen,

Wir übermitteln Euch, den gegen die neoliberalen Hochschulreform rebellierenden Studenten und Studentinnen solidarische Grüße.

Die Krise der Universitäten kommt nicht von Ungefähr. Sie ist das Resultat einer Politik, die Bildung, Ausbildung und Wissenschaft ausschließlich an den Interessen des Kapitals ausrichtet. Diese Politik ist gescheitert. Einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden, verlangt, mit dieser Politik zu brechen.

Schluss mit dem Sparen auf Kosten der ArbeiterInnen, Angestellten, der PensionistInnen ebenso wie der prekär Beschäftigten, der Jungen und der Alter, der Männer und Frauen.

Schluss mit der Umverteilung der Lebenschancen von den sozial Benachteiligten zum Kapital. Schluss mit der Zerstörung unserer Zukunft.

Freier Zugang zu Universitäten, deren materielle und finanzielle Ausstattung ein sinnvolles und kritisches Studieren ermöglichen.

Schluss mit der Diskriminierung von Studierenden aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres Geschlechts oder ihres Geburtsorts.

Studiengebühren – Nie wieder!

Wie die hunderten Millionen Euro zeigen, die die Regierung zur Sanierung der Banken flüssig gemacht hat, fehlt es nicht am Geld, sondern am politischen Willen, sozial gerechte Lösungen zu finden.

Unsere Solidarität gilt allen Kolleginnen und Kollegen an den Universitäten, die heute nicht nur ein Vorbild für andere gesellschaftliche Kräfte, wie etwa die Gewerkschaften, darstellen, sondern durch ihre kreativen und solidarischen Aktionen ein Stück weit jene Universitäten vor weg nehmen, für die es sich kämpfen lohnt!

Eine andere Universität, eine andere Welt ist möglich!

Univ. Prof. Dr. Peter Fleissner
Vorsitzender von transform!at
Verein zur Förderung linker Diskurse und Politik
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Proteste in Serbien gegen Privatisierungen

ein Interview mit Milenko Sreckovic von der Freiheitskampfbewegung in Serbien, Sekretär des Koordinationskomitees für Arbeiterproteste in Serbien. Das Interview wurde vom Global Balkans Network für ZNET durchgeführt .
Um das Interview zu sehen, klicken Sie bitte hier.
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Archiv

Donnerstag, 31.05.2018, 20:35 Uhr
Erstausstrahlung des Peter Kreisky-Europa Gesprächs 1/2018: "Der Körper als Politikum".
Eva Brenner und Walter Baier im Gespräch mit Dr. Lisbeth N. Trallori (Feministische Wissenschaftlerin)
bei okto.tv



http://www.solidarische-oekonomie.at/index.php?option=com_kongressanmeldung&task=add&Itemid=87 Donnerstag, 29. November 2012, 19 Uhr PETER KREISKY Gespräche / KUNSTimDIALOG Herbst 2012 In Kooperation von FLEISCHEREI_mobil, Dipl. Akademie Wien, Café 7*, transform!europe, transform.at. GESPRÄCH 3: Europa am Abgrund? Europa im Aufbruch? Ort: Café 7*, Siebensternplatz, 1070 Wien Moderation: Eva Brenner (FLEISCHEREI_mobil), Walter Baier (transform Europe!) TeilnehmerInnen: Lukas Oberndorfer, Sozialwissenschaftler, Wien (Arbeitskreis Kritische Europa Forschung), Srecko Horvat, Philosoph und Politikwissenschaftler, Zagreb (Balkan Social Forum), Alexandra Strickner, Ökonomin, Wien (ATTAC-Austria) Montag, 3. Dezember 2012, 10.00 bis 14.30 Uhr Die Arbeiterkammer Wien lädt zur folgend Fachtagung und Studienpräsentation herzlich einl: SOZIALER ADERLASS IN EUROPA - ARBEIT UND SOZIALE SICHERUNG UNTER DRUCK! im AK Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien Mittwoch, 5. Dezember, 15:00 bis 19:00 Uhr
AK Wien, NeSoVe, FoSoG und transform!at laden zum ANDEREN Dialog Verantwortung einfordern! Krise – Einkommensverteilung – Prekarisierung im AK Bildungszentrum, Saal 11A+B, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien Bitte um Anmeldung bis 28. November hier Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Mittwoch, 11. Juli 2012, 18:00 – 20:00 Uhr Diskussionsveranstaltung: Perspektiven gesellschaftlicher Transformation in Lateinamerika und Europa Albert Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien
Donnerstag, 12. Juli 2012, 17:00-20:00 Uhr Günther Wallraff in Wien CSR in der schönen neuen Welt Der ANDERE Dialog: Unternehmensverantwortung braucht Unternehmenskontrolle Veranstaltungssaal Wilhelmine Moik im CATAMARAN Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2 Donaumarina)
Mittwoch, 6. Juni 2012, 19:00 Uhr
Im Rahmen der PETER KREISKY GESPRÄCHE Frühjahr 2012 [KUNSTimDIALOG] der FLEISCHEREI_mobil diskutieren Eva Brenner und Walter Baier mit ihren Gästen:
Haris Golemis (Athen), Direktor des Nicos Poulantzas-Instituts und Mitglied von Synaspismos, Elisabeth Gauthier (Paris), Direktorin von Espaces Marx und Mitglied des Nationalkomitees der Französischen Kommunistischen Partei, und Trautl Brandstaller (Wien), Publizistin.
Albert Schweitzer Haus Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Mittwoch, 23. Mai - 29. Mai 2012
Drei Konferenzen in Mexico City:
May 23 to 24th, WARP, World Advanced Research Project, State, market and human development in the 21st Century, at the Universidad Autónoma Metropolitana (UAM) and MIDE (Interactive Museum of Economic Development).

May 26 to 27th, WAPE, World Association for Political Economy, 7th Annual Forum, State, Market, the Public and Human Development in the 21st Century.
May 28 to 29th, International Congress, Asia and Latin America in the New Penta-Centric World Order,

Freitag, 25. Mai 2012, von 10.00 bis 13.00 Uhr
Die Arbeiterkammer Wien und das Karl-Renner-Institut laden zur gemeinsamen Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert":
EXIT AUS DER KRISE – WIE SCHAFFEN WIR EIN GERECHTES WIRTSCHAFTS- UND SOZIALMODELL?
Ort: AK Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Mittwoch, 29. Februar 2011, 19:00 Uhr Achtung: Schalttag (nur alle vier Jahre) Peter Fleissner: „Was tun in Zeiten der Krise“ Ort: KPÖ Donaustadt 1220 Wien, Wurmbrandgasse 17

Werkstatt für Denken und Handeln mit Peter Fleissner, Rosa Reitsamer und Manuela Schreibmaier in der Volkshochschule Brigittenau. Teilnahme unentgeltlich Termine: jeweils an Montagen, 18:00 bis 21:00 Uhr. Was war bisher los? Bitte hier klicken.
4. (und letzter) Termin am 16. Jänner.
Buchung hier

Freitag, 25. bis Sonntag, 27. November 2011
Beginn: 16:00 Uhr Konferenz Offensive gegen Rechts
Ort: Universität Wien

Dienstag, 22. November 2011, 19:00 Uhr
Diskussionsabend mit Peter Fleissner
Die Folgen der Finanzkrise:
• Aushöhlung der Demokratie
• Rückbau sozialer Rechte
• Zerstörung der Natur
Was können wir Bürger dagegen tun?
Räume der KULTUR MITTE, 3500 Krems, Obere Landstraße 8/1. Stock
Buffet

Montag, 24. Oktober 2011, 18.00 – 21.00 Uhr
Demokratie lernen Womöglich?
Veranstaltet von
Arbeitsgruppe „Demokratie braucht Bildung“:
Evangelische Akademie Wien
Frauenhetz – feministische Bildung, Kultur und Politik
Joan Robinson – Verein zur Förderung frauen-gerechter Verteilung ökonomischen Wissens
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Katholische Frauenbewegung Österreich
Katholische Sozialakademie Österreichs
Katholisches Bildungswerk Wien
Transform!at
WIDE – Netzwerk Women in Development Europe
im AK Bildungszentrum Raum 11A/B, 1. Stock
Theresianumgasse 16 – 18, 1040 Wien

LINKER RATSCHLAG in Wien am 26.Oktober (neuer Termin) von 11- 17h im AK-Wien Bildungszentrum 1040 Wien Theresianumgasse. Weiter Infos folgen. Aufruf vom Vorbereitungstreffen vom 18. Juni in Graz mehr

Samstag, 18. September, 11-15 Uhr (pünktlich)
Bundesweites Vorbereitungstreffen des Austrian Social Forum in Wien, in der Bundes-ÖH, 1040 Taubstummengasse 7. 4.Stock (Gegensprechanlage!) mehr hier
Sonntag, 19. September, 11 – 17 Uhr Best practices in Europe: Erfahrungen und Faktoren dynamischer Linkspolitiken Renner Institut Khleslplatz 12, 1120 Wien U6 Am Schöpfwerk Veranstalterinnen: transform!at, Forum Soziale Gerechtigkeit Begrüßung: Forum Soziale Gerechtigkeit, transform! europe Einleitung: Die politische Linke in Europa – Eine Übersicht Panels: 11.30 Uhr – 12.30; TeilnehmerInnen aus: Finnland, Ungarn, Griechenland, Forum Soziale Gerechtigkeit. Moderation: transform!at 12.40 Uhr – 13.40; TeilnehmerInnen aus: Frankreich, Italien, Dänemark, Österreich. 14.40 Uhr – 15.40; TeilnehmerInnen aus: Portugal, Tschechien, Deutschland, transform!at. Moderation: Forum Soziale Gerechtigkeit 15.50 – 17.00 Abschlussdiskussion Um Anmeldung wird gebeten office at transform.or.at
Das Internationale Netzwerk transform! wird am 15. und 16. Jänner 2010 in Wien ein Seminar zur gegenwärtigen Krise abhalten. Themen: Der Begriff "Überakkumulation"; Krisen und Staat; Neue Fragestellungen der Staatstheorie. Kontakt
Joerg Huffschmid, der bekannte kritische Ökonom ist am Samstag, den 5. Dezember 2009 gestorben (mehr).

Einladung zum Bologna-Gipfel-Vorbereitungstreffen – Bologna den Prozess machen! Vorbereitungstreffen am Samstag, den 19.12 ab 13 Uhr im C1 (Campus – Hof 2) Am Sonntag, den 5. Dezember 09 wurde die KRITISCHE & SOLIDARISCHE UNIVERSITÄT eröffnet. Mehr unter dem blog.
1989: Konterrevolution gegen Konterrevolution Vortrag und Diskussion mit G. M. Tamás (Budapest) Gemeinsame Veranstaltung von grundrisse (http://www.grundrisse.net), Perspektiven und Streifzüge (http://www.streifzuege.org) Montag, der 21. 12. 2009, 18:30 Uhr Ost-Klub, Schwarzenbergplatz 10, 1040 Wien
Dienstag, 3. November, 19:00 Uhr Buchpräsentation BruchStücke: Kritische Ansätze zu Politik und Ökonomie im globalisierten Kapitalismus, herausgegeben von Natascha Wanek und Peter Fleissner, an der Universität Wien, Neues Institutsgebäude, HS 3, im Beisein von AutorInnen. Das Buch enthält die Ergebnisse einer Ringvorlesung mit 32 Beiträgen von Studierenden und Graduierten.

Montag, 2. November 2009, 19:30 Uhr Peter Fleissner spricht über Marxistische Ökonomie 2009 Vortrag bei "Terra Humana", Alt – Wiener – Bund, Hofburg, Michaelerplatz (unter der Kuppel), Batthyanystiege, Mezzanin, 1010 Wien

Dienstag, 27. Oktober 2009, 19:00 Uhr
Buchpräsentation in der Hauptbücherei am Gürtel
Stefan Bollinger (Hg.): Linke und Nation Klassische Texte zu einer brisanten Frage Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien mit Ulrich Brand, Winfried Garscha, Walter Baier und dem Herausgeber. Moderation: Thomas Kramar.

Kurt Palm über die Linke in Österreich.

Walter Baier zu Martin Graf.

Zur Lage in Honduras und ein Aufruf

Fotos aus Teheran.

Buchbesprechung von Thomas Kuczynski zu Ulla Plener: Rosa Luxemburg und Lenin.

Emmerich Talos zum Nachhören seiner Gedanken für den Tag zum Thema "Arbeit":
27. April 28. April 29. April 30. April 2. Mai

Wilhelm Mindler berichtet aus Venezuela über den Gipfel der Amerikas

Dokumente, Resolution, Aktionsplan und Berichte vom Weltsozialforum in Belem

Mosche Machover zu Gaza



SoliDemo für LGBTs aus Serbien gegen Homo- & Transphobie Wann? Mittwoch, dem 30. September 2009 um 16:00 Uhr Wo? Museumsquartier / Marcus Omofuma Denkmal Pride Parade in Belgrad untersagt! SoliDemo für LGBTs (lesbian, gay, bisexual, and transgender people) aus Serbien – gegen Homo- & Transphobie! Am 20. September 2009 hätte in Belgrad die zweite Pride Parade überhaupt stattfinden sollen. Aufgrund der erneuten Aufrufe von faschistischen Gruppen die Pride anzugreifen – und mangelnder Kooperationsbereitschaft der Behörden – wurde die vorgesehene Route durch das Stadtzentrum jedoch kurzfristig untersagt. Über Pläne von faschistischen Gruppen, die Parade anzugreifen, wurde schon vor Wochen in serbischen Medien berichtet. Es wurde dazu aufgerufen, die Parade mit allen Mitteln zu verhindern, ParadeTeilnehmer_innen Gewalt anzutun, oder diese sogar zu lynchen. Die Straßen der Stadt waren übersät von homophoben Graffitis, wie etwa „Wir werden euch kriegen!“. Zwar hat Serbien Gesetze gegen Hassreden, jedoch gab es zu keinem Zeitpunkt seitens staatlicher Autoritäten den Willen, diese Drohungen im Vorfeld zu verfolgen. Stattdessen wurden derartige Aussagen als Form der Debatte und des Meinungsaustausches abgetan. Nach Monaten der Planung seitens der Organisator_innen, zeigten sich wiederholte Bekundungen von staatlicher Seite, Vorkehrungen zu treffen, als bloße Rhetorik. Stattdessen wurden bei Verhandlungen mit der Polizei, kurz vor dem Datum der Pride, die Organisator_innen dazu gedrängt, die Parade abzusagen. Lange vor der Pride wurde eine Studie für mögliche Sicherheitsvorkehrungen von den Organisator_innen in Auftrag gegeben. Diese Studie sprach nicht nur Empfehlungen für die Sicherheit während der Pride Parade aus, sondern auch für präventive Maßnahmen im Vorfeld. Letztendlich verweigerte die Polizei jedoch für mögliche Auseinandersetzungen die Verantwortung zu übernehmen zu. Desweiteren wurde den Organisator_innen mitgeteilt, dass sie für zu erwartende Schäden durch FußballHooligans oder faschistischen Gruppen zur Verantwortung gezogen werden würden. Der Minister für innere Angelegenheiten Serbiens, Ivica Dacic, betonte, die Polizei hätte wegen des extrem hohen Risikos einen anderen Ort vorgeschlagen. Dass er das tat, als eine Verlagerung der Pride aus zeitlichen Gründen umöglich war, bleibt unerwähnt. Öffentliche Unterstützungserklärungen und Kritik an den serbischen Autoritäten reichten bis hin zum Europäischen Parlament: Anstatt für minorisierte Gruppen und Gleichberechtigung wurde schließlich ein Zeichen für den neofaschistischen Mob gesetzt, indem es ihm überlassen wurde die Straßen zu kontrollieren. Die Organisator_innen der Pride Parade sind nun dabei, weitere Schritte zu überlegen. Sie fordern vor allem die staatlichen Behörden auf gegen die homophoben Kampagnen neofaschistischer Gruppen, hierzu zählen etwa die Gruppe “Obraz” oder “Srpski narodni pokret 1389“, Maßnahmen zu ergreifen. Es soll ein Zeichen gegen das Verhalten des serbischen Staates gesetzt werden, der sich für grundlegende Menschenrechte offensichtlich nicht einsetzen will, ein Zeichen gegen Homophobie, für Gleichberechtigung und das Recht sich sicher in den Straßen bewegen zu können. Zur Bekundung unserer Solidarität soll eine Demonstration zur serbischen Botschaft stattfinden: Smash homophobia! Smash transphobia! Solidarität mit LGBTs aus Serbien und überall!
Donnerstag, 24. September, ab 9:45 Uhr
How to measure sustainability? – Concepts of Measuring Sustainability in China in Comparison with EU-countries Institut für Ostasienwissenschaften/Sinologie Spitalgasse 2, Hf 2 Eingang 2.3 1090 Wien
Mittwoch, 23. September, 19:00 Uhr
Christlich-marxistischer Lesekreis: Texte zur "Politik der Geschwisterlichkeit" von Chiara Lubich
Albert Schweitzer Haus, Schwarzspanierstr. 13, 1090 Wien, Kursraum 5/ 2. Stock
Dienstag, 22. September, ab 9:00 Uhr
IN MEMORIAM ANDRÉ GORZ Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Institut Francais und der Grünen Bildungswerkstatt
Anna Schober spricht im 7* über Verführen durch Irritation.
Ästhetische Taktiken und die politische Gestalt der Demokratie

am Dienstag, den 16. Juni, 19:00 Uhr
im Kulturzentrum 7*, Siebensterngasse 31, 1070 Wien


Der Vortrag zeichnet die „Erfindung“ einer Tradition der Avantgarde quer durch verschiedene Milieus des künstlerischen und politischen Aktivismus seit der Französischen Revolution nach. Der Schwerpunkt liegt auf Beispielen im 20. Jahrhundert: Der Berliner Dadaismus um 1920 findet ebenso Berücksichtigung wie die Bewegungen des europäischen Expanded Cinema und der brasilianischen New Objectivity der 1960er Jahre oder aktuelle Aneignungen in den Ländern des ehemaligen Ostblocks seit 1989.
Im Zentrum steht eine Genealogie der ästhetischen Taktiken der Parodie, der Ironie, der Montage oder der Verfremdung, die sowohl Konnotationslinien und Ähnlichkeiten zwischen den verschiedensten Praktiken aufzeigt, als auch Abgrenzungen und Brüche. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der Geschichte der politischen Beurteilung der Ironie, der Parodie, der Montage oder der Verfremdung zu. Entgegen gängiger Sichtweisen, für die solche Praktiken eine politisch „subversive“ oder „transgressive“ Wirkung gleichsam in sich tragen, wird eine diskursanalytische Lesart vorgestellt, die zeigt, wie solche Taktiken auf stets unkalkulierbare und zwiespältige Weise in einen Streit um den Umbau der Gesellschaft involviert sind.

Die Historikerin Doz. Dr. Anna Schober unterrichtet am Institut für Zeitgeschichte der Uni Wien und an der TU Wien. Arbeiten zu den Themen Visuelle Kultur, Popkultur, öffentlicher Raum und neue soziale Bewegungen. Zuletzt erschienen: Ironie, Montage, Verfremdung. Ästhetische Taktiken und die politische Gestalt der Demokratie, München 2009 (Wilhelm Fink Verlag) und: Cinema as political movement in democratic and totalitarian societies since the 1960s. In: Angela Harutyunyan, Kathrin Horschelmann und Malcolm Miles (Hrsg.), Public Spheres After Socialism, Exeter (Intellect Books), 2009, 41-65.

Lesestoff 2008

Ein Beitrag aus Utopie kreativ zur politischen Linie von Obama
Das European Social Forum 2008 fand vom 17. bis 21. September in Malmö statt (siehe Berichte von Hermann Dworczak). transform!at war mit Walter Baier, Josef Baum und Peter Fleissner verteten (siehe Präsentation 1 und Präsentation 2)
Internationale Konferenz für Probabilistische Politische Ökonomie in Kingston bei London, UK, 14.-17. Juli 2008.
Fotos (60 MB!)
Fleissners Präsentation

Ein Bericht von der Jahresversammlung des Netzwerks transform!europe in Stockholm im Juni 2008

Die Nummer 02/2008 des englischsprachigen Journals transform! european journal for alternative thinking and political dialogue (mit Illustrationen von Afred Hrdlicka) kann hier gratis heruntergeladen werden.
Peter Fleissner: Soziales Leben in virtuellen Welten? Präsentation auf dem Symposium des Austrian Chapter des Club of Rome
LEBEN IM CYBERSPACE - Die Bildung von Sozialkapital in virtuellen Welten" in Kooperation mit der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Gratisdownload des Tagungsbandes
Auf Initiative von transform!at wurde beim Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung (FWF) der revidierte Antrag auf Finanzierung eines iinterdisziplinären Forschungsprojekts zur Einführung verschiedener Versionen eines Grundeinkommmens in Österreich eingereicht.


Publikationen 2007
Walter Baier:
Prinzip EntTäuschung Von den großen Erzählungen zur neuen Sprache der Politik VSA-Verlag Hamburg, ISBN 978-3-89965-260-4 Inhalt und Zusammenfassung, 12 Thesen zum Buch, Rezension im Standard vom 19. September 07
Die erste Nummer des neuen englischsprachigen Journals transform! european journal for alternative thinking and political dialogue ist erschienen. Schwerpunktthema: "Re-founding the European Union?". Begleitbrief Gratisdownload Jahresabo (18 EURO). Nun auch in deutscher Sprache Umschlagseiten Bestellung einer kostenlosen Probenummer Eine andere Welt - konkret! sozialstaat arbeit grundeinkommen
transform!at- Broschüre mit Beiträgen von
Walter Baier (3MB), Heidi Ambrosch, (1MB) Christian Fuchs (1MB) und Peter Fleissner (3MB). Kostenlos anfordern über office at transform.or.at!
Peter Fleissner und Vicente Romano (Hg.)
Digitale Medien
Neue Möglichkeiten für Demokratie und Partizipation? trafo Verlag Dr. Weist Berlin, ISBN 3-89626-553-9
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1. Mai Demo in Linz: Polizeiskandal

Bitte lesen Sie hier mehr.
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Unterschriftensammlung für bedingungsloses Grundeinkommen

Jetzt auch ONLINE unterschreiben: http://www.pro-grundeinkommen.at.

Die Unterschriftenaktion zur Einführung eines "Bedingungslosen Grundeinkommens" in Österreich hat am 30. April begonnen. Unterschriftenlisten zum Herunterladen finden Sie hier.
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Kroatische Studenteninitiative für freies Studium

Pressemitteilung und Solidaritätserklärung

Weitere Informationen (hauptsächlich auf serbokroatisch) über den Vorgang der Besetzung siehe http://slobodnifilozofski.bloger.hr/

Bitte Unerstützungserklärungen an slobodnifilozofski@ googlemail.com (ohne blank nach @) senden!
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Josef Baum im 7stern

        Der Umweltexperte und Ökonom spricht
am Dienstag, den 19.Mai, um 19:00 Uhr
im Kulturzentrum Siebenstern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien

zum Thema

Überlebt der Kapitalismus die Klimakrise?

Die derzeitige Weltwirtschaftskrise dürfte noch heftiger werden. Aber sie ist wahrscheinlich nur ein Lüfterl im Vergleich zu dem, was mit der "Klimakrise" in den nächsten Jahrzehnten bevorsteht..- Im Dezember 2009 findet in Kopenhagen die große Kyoto-Nachfolgekonferenz statt, die für die Zukunft der Menschheit von existentieller Bedeutung sein kann. Doch wird der Kapitalismus das alles überleben?

Anschliessend Diskussion!
Hier gehts zum weblog von Josef Baum
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Gespräch 4/ KEIN EINTOPF BITTE!

am Montag, 30. März 09, 19:00 Uhr
im Fleischerei, A-1070 Wien


„Eine welche andere Welt ist möglich!“

Gespräch mit AktivistInnen und TeilnehmerInnen am Weltsozialforum in Belèn (BR) 2009 – Wie kann die Weltwirtschaft reformiert/revolutioniert werden, welche Modelle gibt es, wo werden sie wie und mit welchem Ergebnis realisiert? Was kann Europa lernen von der sog. „Dritten Welt“?
Kuratorin: Eva Brenner / Moderation: Radovan Grahovac

Nach dem erstmaligen Screening eines 20 min. Dokumentarfilmes von Leo Gabriel über Solidarwirtschaft in Brasilien diskutieren folgende TeilnehmerInnen am WSF 2009: Walter Baier (A, Koordinator des gesamteuropäischen Netzwerks TRANSFORM), Leo Gabriel (A, Journalist, Sozialanthropologe und Mitglied des Internationalen Rats des Weltsozialforums), Cornelia Schweiner (A, Menschenrechtsaktivistin, Mitarbeiterin der steirischen Landesregierung für Frauenfragen und Soziales).